Flugplatzordnung

1. Beim Flugbetrieb sind die Prinzipien der allgemeinen Ordnung und Sicherheit gemäß dem Bundesluftfahrtgesetz durchzusetzen. Jeder Modellflieger hat sich so zu verhalten, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit nicht gefährdet wird.

2. Das Fliegen auf dem Modellfluggelände Alperstedt ist nur Vereinsmitgliedern mit gültigem Club-Ausweis erlaubt. Vereinsfremde Personen dürfen nur nach ausdrücklicher Erlaubnis durch ein Vorstandsmitglied auf dem Vereinsgelände fliegen. Der Flugleiter ist weisungsberechtigt gegenüber allen Personen auf dem Modellfluggelände (siehe auch Punkt 8).

3. Flugzeiten für Modelle mit Verbrennungsmotoren und Turbinenantrieb:
Montag bis Samstag:  8°° bis Sonnenuntergang, max. 20°° Uhr
Sonn-u. Feiertage:  9°° bis Sonnenuntergang, max. 19°° Uhr

Die Aufstiegszeiten gelten nicht für Segelflugmodelle und Modelle mit Elektromotoren.

4. Das Abfluggewicht der Flugmodelle beträgt max. 25 kg.

4.1 Geräuschimmissionen für Verbrennungsmotoren mit Kolbenmotor darf einen Schallpegel von 84 dB (A)/25 m 
und für Turbinenstrahltriebwerke 95 dB (A)/25 m
 gemäß Platzzulassung nicht überschreiten.

4.2  Sämtliche eingesetzten Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren müssen mit einem funktionstüchtigen Schalldämpfer, der dem jeweils neuesten technischen Entwicklungsstand entsprechen muss, ausgestattet sein.

4.3 Modelle die für den Flugbetrieb eingesetzt werden, benötigen einen Lärmpass. Der Lärmpass ist zu erneuern, wenn am Flugmodell wesentliche für die Geräuschemission relevanten Veränderungen vorgenommen wurden. Die Lärmpässe sind bei Flugbetrieb mitzuführen.

4.4 Es dürfen maximal drei Flugmodelle mit Kolbenverbrennungsmotor gleichzeitig betrieben werden. Bei Betrieb von Flugmodellen mit Kolbenmotor, die einen Schallpegel von mehr als 73 dB(A)/25m bis 87 dB(A)/25m aufweisen, darf nur ein solches Modell gleichzeitig betrieben werden und kein sonstiger Betrieb von Flugmodellen mit Verbrennungsmotor stattfinden.

5. Als Frequenzkarten dienen die gültigen Clubausweise. Bei Mehrfachbelegung ist der Betrieb der Anlage abzusprechen. Der Flugleiter ist ermächtigt, Anlagen mit gleicher Frequenzbelegung vorübergehend einzuziehen.

6. Der Flugraum ist entsprechend der Flugmodellplatzskizze einzuhalten. Piloten stehen grundsätzlich im gekennzeichneten Pilotenraum, so dass eine gegenseitige Verständigung möglich ist.

7. Außer den aktiven Piloten und deren Helfern dürfen sich keine weiteren Personen vor dem Sicherheitszaun aufhalten.

8. Es dürfen nicht mehr als zwei Modelle gleichzeitig in der Luft sein. Wenn mehr Modelle gleichzeitig geflogen werden, ist ein Flugleiter zu bestimmen. Bei Flugbetrieb ohne Flugleiter sind die erforderlichen Modellflugbucheintragungen von dem Steuerer selbst vorzunehmen.

9. Hubschrauber und Flächenmodelle dürfen nicht gleichzeitig fliegen!

10. Der Start eines Schleppverbandes erfolgt allein. Die Schleppmaschine ist nach der Landung auf dem Abstellplatz zu parken.

11. Piloten, die eine Düsenmaschine starten wollen, benötigen einen Helfer der einen Feuerlöscher mitführt. Düsenmodelle dürfen nur einzeln starten!

12. In Trockenperioden ist der Umgang mit offener Flamme und das Fliegen mit Düsenmaschinen auf dem gesamten Fluggelände verboten!

13. Das Fahren mit Modellen hinter dem Sicherheitszaun ist nicht gestattet.

14. Großmodelle sind links und rechts des Sicherheitszauns bevorzugt abzustellen.

15. Kostenpflichtige Lehrer-Schüler–Flugstunden werden aus gemeinnützigen Gründen nicht geduldet. Bei Zuwiderhandlung erfolgt der Ausschluss aus dem Club!

16. Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften sowie Verstöße gegen die Flugplatzordnug können vom Flugleiter mit Flugverbot geahndet werden. Im Wiederholungsfall droht der Ausschluss aus dem Verein.